macht selbst nicht vor dem Wahrzeichen der Stadt Dessau, nämlich den 3 Y Häusern nicht halt. Es ist geplant das im nächsten Jahr die Friedrichstraße17 das Haus was im Februar gebrannt hat abgerissen wird.
Nach erfolgloser Suche von Käufern machen die das jetzt so. Ich hoffe man kann da irgendwas dagegen unternehmen, vielleicht die Streichung von Fördergeldern für Abriß oder anderes.
Wäre schade, wann das Stadtbild so geändert werden würde. Die DWG hat ja für jedes Y-Haus 1 Mio. gefordert. Diesen Preis halte ich bei den notwendigen Sanierungsmaßnahmen für viel zu hoch. Vielleicht war das ja Absicht, um abreißen zu können. Wenn man die DWG-Bauten in der Stadt sieht und andere Ost-Städte kennt, wird schnell ersichtlich, wie überfordert die DWG mit ihrem Häuserbestand ist. So viele unsanierte Fassaden sieht man kaum in einer anderen Stadt. Das die DWG dann keine Mieter findet und viele in Dessau Beschäftigte daher lieber in die Stadt einpendeln, hat auch darin seine Ursache. Wer will schon Besuch in so einem tristen grauen Haus empfangen. Problem ist sicherlich auch, daß die in vielen Dingen zerstrittenen und unfähigen Stadträte sich bis vor kurzer Zeit gegen einen Wohnungsverkauf an Dritte ausgesprochen hatten und alles über die DWG selber machen wollten. Da die DWG aber finanziell klamm ist, hat man nun die Misere. Vor Jahren hätten sich sicherlich Investoren gefunden. Die heutige, wirtschaftlich schwierige Zeit und die Prognosen für die Stadt sind für Investoren nicht attraktiv. Hier hat Dessau bzw. seine politischen Verantwortlichen mal wieder die Zeit verschlafen. Es ist schlimm. Daher ist die Überschrift voll zutreffend - Dessauer Wohnungsabrißgesellschaft.
Nächste Woche Samstag am 4.August führt die DWG und der Wohnungsverein ja wieder im Stadtpark ein Wohngebietsfest durch, da können die sich schon mal sehr warm anziehen !!!!!
Laut Info der DWG soll das vordere Y Haus (Friedrichstr. 17) nur abgerissen werden, aber die Mieter die dort wohnen sollen trotzdem nicht in die anderen beiden einziehen dürfen.
Das ist doch was faul !
Ich bin gespannt was aus dem Antennenwald wird, was auf dem Dach sich befindet ob das auf ein anderes Dach (die anderen beiden Y Häuser) umziehen darf.
Naja, ob erst das eine und dann später die anderen abgerissen werden, ist doch völlig egal. Mit dem Antennenwald ist es wirklich spannend. Besonders die große Parabolantenne wird ja sicherlich für irgendwelche Übertragungen genutzt und muß bei einer Umsetzung auch neu ausgerichtet werden. Auch müßte dieser Antennenwald einige Einnahmen bringen. Ich bin immernoch der Meinung, der Verkauf der Hochhäuser war nur fingiert. Alle Häuser für je 1 Mio EURO und nur alle drei Häuser zusammen an einen Käufer. Bei dem Investitionsbedarf, der je Haus bestimmt in die Millionen geht, zahlt kein Investor noch 1 Mio für den Kauf, bei der Marktlage in Dessau-Roßlau.
Für die Antennen finden sie sicher was anderes, ein paar Hochhäuser gibt es ja noch. Die DWG wird sich die Hände reiben, dass sie die Häuser endlich loswird. Jahrelanges Mismanagement (keine Investitionen, Einzugsverbot für neue Mieter) hat dazu geführt, dass die Häuser nun enorme Kosten verursachen. Der Verkaufspreis war eine Farce! Ein Euro als symbolischer Wert hätten es getan, dann wäre man die Häuser los und müsste nicht mal mehr die Abrisskosten tragen.
Für die Stadt sind die Bauten auch nichts mehr wert, weil sie inzwischen furchtbar aussehen und nach der Stadtparksanierung sicherlich nur stören.
Meiner Meinung nach gibt es keine Chance, auch nur eines der Häuser zu retten. Die DWG kann stolz auf sich sein. Sie zerstört die Wahrzeichen der Stadt und nimmt den vorwiegend älteren Bewohnern, die zum Teil seit 41 Jahren dort wohnen und den Aufbau mitbekommen haben, ihr Zuhause.
Aber was letzteres angeht hat die DWG ja Erfahrung, sind ja nicht die ersten Häuser, die sie runtergewirtschaftet hat. Auf Dauer wird sie der AWG und vor allem privaten Vermietern nicht standhalten können und elendig zugrunde gehen. Vielleicht merken die Mitarbeiter dann selbst wie es ist, etwas zu verlieren, was einem viel bedeutet.
Das lässt natürlich auch den Schluss zu, dass es da jemandem ganz und gar nicht um die Häuser, sondern wohl eher um die freiwerdenden Grundstücksflächen geht. Mich würde allerdings sehr wundern, wenn man auf selbigen jemals eine neue Baugenehmigung erteilt bekommen würde. Von daher halte ich eine Veräußerung für recht sinnlos.
Habe von meiner Dessauer Verwandtschaft gehört, dass auf der Fläche ein Kulturpalast entstehen soll. Hätte es eine Sanierung des Kristallpalastes nicht auch getan? FTB
Zitat von FTBHabe von meiner Dessauer Verwandtschaft gehört, dass auf der Fläche ein Kulturpalast entstehen soll. Hätte es eine Sanierung des Kristallpalastes nicht auch getan? FTB
LOOOL Ich frage mich woher diese unglaublichen Fantasien herkommen. Die Häuser werden nicht abgerissen wir haben das Wort von Frau Passlack das zum 31.12 alles erledigt ist mit dem Verkauf.